Das Aufräumfest

Netzwerktreffen Barbara Fischer & Friends
Mauela Höfner

Zum letzten Mal in diesem Jahr haben wir uns am letzten Freitag zum Netzwerktreffen Barbara Fischer & Friends zusammengefunden. Die kommenden Feiertage schon im Blick hat uns Manuela Höfner zu einem Aufräumfest eingeladen.

Das Aufräumen ist in den Köpfen vieler Menschen mit negativen Emotionen verknüpft. Es gilt als unangenehme Tätigkeit, ähnlich der Steuererklärung. Wen wundert’s, das Manuela – ihres Zeichens Steuerfachwirtin – auch hier mit Lösungen aufwarten kann.

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ARIBA – Verkaufen für Schüchterne

Johanna Caspers

Am letzten Freitag haben wir uns wieder einmal zu einem Netzwerktreffen im Kant Café eingefunden, das diesmal bereichert wurde durch einen inspirierenden Vortrag von Johanna Caspers zum Thema Vertrieb für Schüchterne.

Die erfolgreiche Geschäftsfrau und ehemalige Leiterin der Bitkom Akademie verdeutlichte uns eingängig, dass man kein Marktschreier sein muss, um erfolgreich zu akquirieren. Von Hause aus aus einer Unternehmerfamilie stammend, entwickelte sie selbst von Anfang an eine eigene Art der Kommunikation mit potenziellen Kunden, die nicht immer den Vorgaben ihrer Arbeitgeber entsprach, nichtsdestoweniger aber sehr erfolgreich war.

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Nichts erscheint jenen unredlich, die gewinnen.

Nichts erscheint jenen unredlich, die gewinnen.

Dieses Goethe-Zitat begegnete mir erstmals – wen wundert’s – im Vorspann einer alten Akte-X-Folge. Es ging dabei um die Geschichte des „Smoking Man“, des mysteriösen Bösewichts im Hintergrund, dem hier so ziemlich alle Missetaten im Dunstkreis der Geheimdienste in der jüngeren amerikanischen Geschichte angedichtet wurden, von einer Alien-Verschwörung bis hin zur Ermordung von John F. Kennedy und Martin Luther King. Vermutlich sollte damit zum Ausdruck gebracht werden, dass er sich trotz allem im Recht wähnte, da er bislang zumindest nicht für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wurde.

Auf den ersten Blick erscheint die Aussage schlüssig, doch bei näherem Hinschauen und weiterem Nachdenken kamen mir doch Zweifel. Wir kennen sicher alle solche Situationen: Wir haben mit einem genialen Schachzug eine Situation für uns entschieden und waren dabei vielleicht nicht so fein in der Wahl der Mittel.

Vielleicht haben wir uns die Unwissenheit, Naivität oder gar Schwäche einer anderen Person zunutze gemacht oder haben jemanden bewusst missverstanden und auf eine Aussage festgenagelt, von der wir wussten, dass sie eigentlich anders gemeint war.

Natürlich freuen wir uns zunächst über den errungenen Sieg und versichern uns selbst mit überzeugenden Argumenten, dass wir ja genau richtig gehandelt haben, nachgerade gar nicht anders hätten handeln können.

Doch natürlich wissen wir auch, an welcher Stelle die Redlichkeit unserer Handlung zumindest in Frage gestellt werden könnte.

Nun gibt es ja die Auffassung, dass Menschen generell ihre Interessen durchzusetzen versuchen und dabei die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nutzen. Im Gegenzug ist jeder selbst dafür verantwortlich, sich gegen eine mögliche Übervorteilung durch andere zur Wehr zu setzen, alles nach der Devise homo homini lupusder Mensch ist dem Menschen ein Wolf.

Dieses ursprünglich aus der römischen Komödie Asinaria stammende Zitat lautet allerdings im Original „Lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit“, was bedeutet, „Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist.“ Hier wird also unterschieden, ob man es mit einer bekannten oder unbekannten Person zu tun hat.

Auch hierfür fallen uns sofort Beispiele ein: Du findest 50 € auf der Straße. Wahrscheinlich würdest du sie behalten und nicht abgeben, da du ja nicht weißt, wer sie verloren hat und wo überhaupt dieses Fundbüro ist und wann es geöffnet hat. Hättest du aber gesehen, wie das Geld deiner Nachbarin aus der Tasche gefallen ist, würdest du es wohl aufheben und ihr hinterher tragen oder ihr in den Briefkasten werfen.

Noch deutlicher wird der Unterschied, betrachtet man die Quelle, aus der wir diesen Ausspruch hauptsächlich kennen: von dem englischen Staatstheoretiker und Philosophen Thomas Hobbes, der die Bedeutung dieses Satzes auf das Verhältnis von Staaten zueinander und ihre kriegerischen Auseinandersetzungen bezog.

Wir können es vergleichen mit unserer Haltung gegenüber Institutionen. Kaum jemand hat Skrupel, bei der Steuererklärung ein wenig zu schummeln, mit dem Auto schneller zu fahren als vorgeschrieben oder im Parkverbot zu parken. Handelte es sich um eine Vereinbarung mit einem Freund, würden wir uns wohl nicht so verhalten.

Für mich bedeutet dies, dass jedenfalls die meisten Menschen sich eines mit unredlichen Mitteln errungen Sieges nur dann wirklich erfreuen können, wenn sie das Opfer ihres Handelns nicht vor Augen haben.

Lasst uns also in Zukunft immer genauer hinsehen, wer das wohl sein könnte.

Wer fragt, bekommt mehr.

Drei Geheimnisse der finanziellen Souveränität hatte uns Martín Hiller für das Netzwerktreffen im August zu verraten versprochen.

Er eröffnete seinen Vortrag mit einer schönen Geschichte, die davon handelte, dass ein Mann bei Sturm und Gewitter mit seinem Auto an einer Bushaltestelle vorbei kam. An der Haltestelle warteten drei Personen auf den Bus, dessen Ankunft angesichts des Wetters eher ungewiss war. Diese Personen waren eine alte Frau, die zum Arzt musste und sichtlich Hilfe brauchte, sein bester Freund, dem er sein Leben verdankte und dem er auf keinen Fall einen Gefallen ausschlagen konnte und wollte, sowie die Frau seiner Träume. Leider handelte es sich bei seinem Auto nur um einen Zweisitzer, sagen wir mal einen Smart, sodass er maximal eine Person hätte mitnehmen können.

Ich verrate an dieser Stelle nicht die Auflösung, da diese Geschichte ja gern einmal erzählt wird als Beispiel dafür, wie wir unsere eigenen Annahmen für Tatsachen halten. Nur soviel sei gesagt: Es steht nirgendwo geschrieben, dass der Fahrer immer derselbe sein muss. 😉

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Das Leben dauert zwei Tage. Einer davon ist jetzt.

Das Leben dauert zwei Tage. Einer davon ist jetzt.

Dieses Zitat stammt von einer Postkarte, auf der eine Schwarz-weiß-Aufnahme zu sehen ist von einer Frau, die auf einem Deko-Elefanten sitzt und lacht. Das Bild drückt für mich genau die Lebensfreude aus, die diese zwei Sätze beschreiben.

Die Karte habe ich vor ein paar Jahren in Zürich gekauft und sie passte damals so perfekt zu meiner Situation, dass ich mir vornahm, diesen Spruch ab sofort zu meinem Lebensmotto zu machen.

Ich hatte mich damals gerade selbständig gemacht, verdiente noch kein Geld damit und wusste auch nicht, wie sich das Ganze weiter entwickeln würde. Eine Reise nach Zürich, das bekanntermaßen ja ein recht teures Pflaster ist, war also einigermaßen unvernünftig.

Dennoch haben wir – mein damaliger Freund und heutiger Ehemann und ich – uns ganz spontan dazu entschieden, nachdem wir Aufnahmen aus Zürich im Fernsehen gesehen hatten. Eigentlich war eine ganz andere Reise geplant. 😉

Die Entscheidung war genau richtig, ich denke noch heute mit Freude an die schöne Zeit, die wir dort verlebt haben, und schaue mir die Fotos an, die wir dort gemacht haben.

Natürlich ist es generell sinnvoll, sich an seinen finanziellen Möglichkeiten zu orientieren. Und natürlich muss man, gerade als Selbstständiger, auch in die Zukunft schauen und mittel- und langfristig planen.

Der Blick in die Vergangenheit kann helfen, Dinge zu verstehen und aus Fehlern zu lernen, für die Zukunft können wir die Weichen stellen.

Was wir aber dabei nicht aus den Augen verlieren sollten, ist, dass das Leben selbst genau jetzt passiert und unsere ganze Aufmerksamkeit verdient.

Zürich, Blick vom Lindenhof auf den Limmat und das Fraumünster
Zürich, Blick vom Lindenhof auf den Limmat und das Fraumünster

Männer sind anders, Frauen auch.

Barbara Fischer begrüßt die Teilnehmer.

Am letzten Freitag fanden sich in bester Sommerlaune Männer und Frauen ein, um dem Impuls von Katja Rossel zu weiblichen und männlichen Kommunikationsmustern zu lauschen. Denn obwohl man meint, dass dieses Thema bereits landläufig und ausgiebig diskutiert wurde, sind doch noch immer viele Fragen offen und die Missverständnisse verbreitet.

Barbara Fischer stellt das Netzwerk BF & Friends vor.

Obwohl natürlich jeder Mensch beide Seiten in sich trägt, hilft es zum besseren Verständnis, die extremen Ausprägungen zu beschreiben und anzuschauen. Hier geht es nicht darum, Fehler in der Kommunikation zu suchen, sondern – auf weibliche Art – zu zeigen, was funktioniert.

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Ein YouTube-Video ist kein Podcast.

Netzwerktreffen Barbara Fischer & Friends mit Vortrag von Brigitte Hagedorn

Mit diesen Worten räumte Brigitte Hagedorn gleich eingangs mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf.

Ja klar, werden jetzt manche sagen. Ein YouTube-Video ist ja auch ein Film und ein Podcast ist nur zum Hören. Aber weit gefehlt. Auch ein Audiobeitrag ist noch kein Podcast und ein Video kann durchaus Teil eines solchen sein.

Barbara Fischer eröffnet das Netzwerktreffen.

Ein Podcast an sich ist weder das eine noch das andere, sondern eine Technologie, die es ist ermöglicht, Audio- oder Videodateien per RSS-Feed zu abonnieren.

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„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe“ (Pippi Langstrumpf)

Pippi Langstrumpf

Dieses Zitat verdanke ich Antje Remke, die es neulich auf Facebook geteilt hat, und ich dachte sofort, ja, genauso geht es mir auch.

In meinem ersten Leben als Angestellte war ich sehr oft eher Annika, das heißt ich traute mir viele Dinge nicht zu, die ich wahrscheinlich aber doch gekonnt hätte. Dabei habe ich ganz vergessen, dass ich das sogar schon oft gemacht habe.

Als ich 1997 nach einem längeren Aufenthalt in Nigeria nach Berlin zurückkehrte, suchte ich dringend einen Job. Ich fand einen bei einem Unternehmen, das man heute als Start-up bezeichnen würde: der ersten Internet-Stellenbörse für IT-Personal.

Ich war dafür zuständig, die Stellenanzeigen der Kunden – zumeist von Vorlagen, die für die Zeitung erstellt worden waren – in HTML abzubilden. Nur, dass ich zuvor noch nie mit HTML zu tun hatte.

Ein Kollege zeigte mir und einer Kollegin den HTML-Editor Frontpage und los ging’s. Viel später gab es dann noch mal ein Seminar in CSS, was damals der neueste „heiße Scheiß“ war, aber da waren wir ja schon fast Profis.

Ähnliches erlebte ich einige Jahre später, als ich wieder einen neuen Job antrat, diesmal bei einem Domainregistrar und Hoster. Ich musste nicht nur lernen, wie man Domains bei den Vergabestellen registriert und umzieht sondern auch, wie DNS funktioniert und wie man das Routing der verschiedenen Dienste in die Datenbank einträgt. Was hatte ich für eine Angst, als ich zum ersten Mal alleine im Support war und damit rechnen musste, dass Kunden anrufen und Hilfe brauchen. Von mir.

Und was soll ich euch sagen, es hat geklappt und niemand hat sich über eine ahnungslose Supporterin beschwert.

Als ich dann vor drei Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit machte, gab es kein Netz und keinen doppelten Boden mehr. Das hatte ich ja tatsächlich noch nie gemacht und ich hatte auch keine Ahnung, ob ich es kann.

Die erste Hürde war hier das Knüpfen von Kontakten bei Netzwerktreffen. Mit fremden Leuten zu sprechen, die sich womöglich aber gegenseitig kennen, das war für mich schier unmöglich.

Mit moderierten Gesprächsrunden ging es dann aber doch und als ich eines Tages gefragt wurde, ob ich nicht mal einen Vortrag halten wolle, habe ich das schier Unmögliche gewagt. Und siehe da, es hat auch funktioniert und gar nicht mal schlecht.

Der Rest ist Geschichte: Ihr kennt mich jetzt als Gastgeberin von Netzwerkveranstaltungen und dass ich trotzdem manchmal Lampenfieber habe, merkt man hoffentlich nicht so sehr. 😉

Ich werde auch in Zukunft noch viele Sachen anfangen, die ich noch nie probiert habe, denn ich bin sicher, dass ich sie kann.

Mit Energie zum Potenzial

Barbara Fischer & Friends

Am letzten Freitag, dem Brückentag zwischen Himmelfahrt und dem Wochenende, lieferte uns Meike Nittel einen Impuls zum Brückenschlag zu unserem Potenzial.

Als Selbstständige ist dies für uns von essentieller Bedeutung, besonders, wenn wir dem Prinzip folgen wollen, das was wir lieben, zu unserem Geschäft zu machen.

Wie Meike ausführte, überschneiden sich mehr und mehr das Private mit dem Geschäftsleben, die Grenzen werden fließend und wir können so das verwirklichen, was als „Business from the Heart“ überschrieben wird.

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Nichts kann im Widerspruch zur Natur existieren, sondern nur im Widerspruch zu dem, was wir darüber wissen. (Dana Scully)

Die Älteren unter euch erinnern sich sicher an die in den 1990er Jahren enorm erfolgreiche Serie Akte X, in der dem ehemals von Aliens entführen und an jegliche Form von mysteriösen Erscheinungen glaubenden FBI-Agenten „Spooky“ Mulder die streng nach wissenschaftlichen Kriterien ermittelnde Agentin und Medizinerin Dana Scully zur Seite gestellt wurde.

Diese sagte diesen Satz in der ersten Folge der 4. Staffel, einem Zeitpunkt, als das Vorhandensein unerklärlicher Phänomene nicht mehr von der Hand zu weisen ist.

Das hat mich sehr beeindruckt, als ich vor Kurzem anfing, mir wieder alte Akte-X-Folgen anzusehen, denn kaum ein Satz beschreibt mein Verhältnis zu Esoterik und verwandten Bereichen besser als dieser.

Als junge Frau hatte ich viel übrig für diese Dinge. Ich ging zur Astrologin und ließ mir ein Horoskop erstellen, ich las Bücher über Zauberei und zauberte selbst. Zur Beantwortung meiner Lebensfragen zog ich ein dem Tarot ähnliches Kartenspiel zu Rate: das Dakini-Orakel.

Einige Jahre später machte ich Bekanntschaft mit der westafrikanischen Yoruba-Kultur, in der der Glaube an Juju, einer Form von Magie, tief verwurzelt ist. Ich hörte verblüffende Geschichten von gelungener Zauberei, bis hin zu der eines Fußballspiels, das mittels Magie gewonnen wurde.

Eine mir bekannte Frau, die ansonsten durchaus pragmatisch und eine erfolgreiche Geschäftsfrau war, veröffentlichte zu dieser Zeit ein Buch mit dem Titel „Der Kuss des Voodoo“, in dem sie ihre von Voodoo geprägte Beziehung zu ihrem Ehemann, einem Prinzen aus dem westafrikanischen Benin, beschrieb.

Ich räume ein, dass ich schon damals gelinde Zweifel an einigen dieser doch teilweise sehr abenteuerlichen Geschichten hatte, die sehr überzeugende Darstellung der Beteiligten stand dazu im Widerspruch.

In den folgenden Jahren kam dieses Thema jedoch mehr und mehr aus der Mode. Ich entwickelte eine Begeisterung für die Wissenschaft und fühlte mich wohl und sicher auf dem Boden von beweisgestützten Tatsachen.

Diese Ansicht wurde noch verstärkt, je mehr sich fundamentalistische Weltsichten verbreiteten. Mein zuvor eher indifferentes Verhältnis zu Religion wandelte sich zu Ablehnung, da ich mehr und mehr zu der Überzeugung gelangte, dass diese hauptsächlich genutzt wurde und wird, um Macht auszuüben und Menschen zu manipulieren. Dies geschieht unter Ausnutzung der Tatsache, dass viele Menschen lieber die Verantwortung für ihr Leben an eine dubiose überirdische Macht abgeben, als diese selbst zu übernehmen. Davon bin ich übrigens bis heute überzeugt.

Dennoch habe ich in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass viele Dinge, die unter der Überschrift Magie oder Esoterik stehen könnten, tatsächlich funktionieren. Doch was steckt dahinter?

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, in dem es um die sogenannte Intuition ging, die Eingebung, die uns sofort die richtige Lösung eines Problems oder die Antwort auf eine Frage vermittelt, ohne dass wir anscheinend die dafür notwendigen Informationen gehabt hätten. Tatsächlich ist es jedoch so, dass wir über viel mehr Informationen verfügen, als uns bewusst ist. Gerade in Situationen, die ein schnelles Handeln erfordern, sind wir in der Lage, blitzschnell auf diese Informationen zuzugreifen und auf dieser Basis eine Entscheidung zu treffen. In einem Moment der Gefahr ist nunmal keine Zeit für langes Nachdenken oder sogar Recherchieren.

Ein gutes Beispiel ist auch die Wahrsagerin, die ihr völlig unbekannten Menschen überraschend exakte Ratschläge oder sogar Voraussagen erteilen kann. Voraussetzung hierfür ist in erster Linie eine sehr gute Wahrnehmung, Einfühlungsvermögen und einige gezielte Fragen. Oftmals kommunizieren die Ratsuchenden auch schon selbst mehr, als ihnen bewusst ist. So lassen sich hier schon sehr umfangreiche Erkenntnisse über eine Person gewinnen. Mit etwas Erfahrung kann man dann schon eine Analyse oder sogar Prognose erstellen.

Ähnlich verhält es sich beispielsweise mit der Hypnose. Was vielen nur als „Bühnen-Hokuspokus“ bekannt ist, ist tatsächlich eine erprobte psychologische Technik, die im Zustand der Entspannung durch Wiederholung Botschaften im Unterbewusstsein verankert, sodass diese von dort aus wirken können.

Dies sind einige Beispiele, wo magisch anmutende Erscheinungen bereits wissenschaftlich erklärt wurden. Allerdings ist das erst die Spitze des Eisberges, der weitaus größte Teil ist bis heute unter der Oberfläche des Meeres des Geheimnisvollen verborgen.

Ich bin überzeugt, dass in der Zukunft mehr und mehr davon zu Tage treten wird und wir in der Lage sein werden, diese Phänomene zu verstehen und für uns zu nutzen.

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.