Jahresplanung mit Herzenswährung

Barbara Fischer & Friends im Februar

Dass man auch Ende Februar noch einmal über seine Jahresplanung nachdenken kann, führte uns am Freitag Carmen Ebeling vor Augen.

Als beratende Betriebswirtin unterstützt sie ihre Kundinnen dabei, ihren Wert zu definieren, Angebot und Preise zu formulieren und zielgerecht zu arbeiten. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um Werte und Wertbewusstsein.

In ihrem Vortrag verdeutlichte sie uns, wie beide Themen auch bei der Jahresplanung Berücksichtigung finden können und sollen.

Carmen Ebeling

Natürlich müssen wir uns zunächst fragen, was uns finanziell wichtig ist, was wir verdienen müssen und möchten. Haben wir hier einen Zielbetrag ermittelt, wird er als nächstes auf unsere Honorare heruntergebrochen. Sehr wichtig hier: der Faktor Zeit.

Hier sind wir angehalten, die Lücken aufzudecken und uns bewusst zu machen, dass auch die Zeiten, die wir nicht im Büro verbringen, bei unseren Preisen berücksichtigt werden müssen. Wir können krank werden, möchten einmal in Urlaub fahren oder sind auch für das Geschäft unterwegs, z.B. beim Netzwerken. 😉

Zudem haben wir als Unternehmerin ja auch noch andere Aufgaben, als die Leistungen, die wir für unsere Kunden erbringen: Wir müssen uns auch um Marketing, Vertrieb und unsere Buchhaltung kümmern. Dies müssen wir übrigens auch nicht alles selber machen. Carmen legte uns überzeugend dar, dass es mitunter lohnender sein kann, Aufgaben an einen Profi zu delegieren, als sich selbst mit ungeliebten Aufgaben zu quälen und trotzdem nicht das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Die Jahresplanung bietet aber auch Gelegenheit, die „weichen“ Aspekte wieder einmal in den Blick zu nehmen. Hier lauten die Fragen: Was ist euch wichtig? Was sind eure Werte? Worauf kommt es euch neben dem monetären Verdienst an? Und auch: Wer sind eure Lieblingskunden, welche Themen und Aufgaben liegen euch besonders am Herzen?

Hier bietet die Jahresplanung den Anlass, einmal die eigenen Visionen anzuschauen. Oftmals trauen wir uns nicht, die Dinge zu tun, die wir gerne tun, obwohl dies doch die Dinge sind, die wir dann auch am besten können, da sie von Leidenschaft getragen sind.

Erstellt euch ein Mindboard und schaut euch an, wie die Zukunft eures Unternehmens aussehen könnte. Ihr dürft einmal träumen, wenn ihr im Anschluss der Reaität wirder ihren Raum gebt.

Diese findet ihren Ausdruck in dem aufgrund der oben angeführten Gegebenheiten kalkulierten Preis. Doch obwohl er sich aufgrund der Fakten scheinbar leicht kalkulieren lässt, hat er doch einen sehr emotionalen Aspekt. Laut Carmen ist es enorm wichtig, mit seinem Preis ins Reine zu kommen, diesen zu verstehen und jederzeit kommunizieren zu können. Dafür muss er aber richtig sein und zwar nicht nur richtig kalkuliert, sondern richtig im Kontext der Unternehmerin. Er muss passen und sich gleichzeitig gut anfühlen.

Wie bei jedem Thema im Leben gibt es auch beim Preis Glaubenssätze, die uns beeinflussen. Diese sollten wir uns genau anschauen und dabei unser „inneres Team“ zu Rate ziehen. Jedes „Teammitglied“ sollte gehört werden, sodass wir an den Hindernissen arbeiten können, die uns davon abhalten, erfolgreich zu sein, groß zu denken und gute Preise zu verlangen.

Gleichzeitig sollte die Preiskalkulation aber auch einem inneren Wertesystem unterliegen. Dafür sind wir selbstständig: Unser Ziel ist es, selbstbestimmt und dem eigenen Herzen folgend zu arbeiten. Und wir sollten uns auch überlegen, welche Leistung, die wir ohnehin ständig erbringen, auch in Rechnung gestellt werden und in das reguläre Portfolio aufgenommen werden kann.

Derart inspiriert fingen einige Teilnehmer*innen bereits im Café an, ihre Kalkulation auf einem Zettel nochmals durchzurechnen. 😉

Im Anschluss fanden sich dann aber alle zu einer harmonischen und inspirierten Netzwerkrunde zusammen, in der die nicht materiellen Werte jedenfalls nicht zu kurz kamen.

Netzwerkrunde Barbara Fischer & Friends

Im nächsten Monat erfahren wir von Natascha Griesinger, wie wir uns mit Selbsthypnose zum beruflichen Erfolg programmieren können, und das auch schon wieder an einer neuen Location: im Café Berio in Schöneberg.

Das Aufräumfest

Netzwerktreffen Barbara Fischer & Friends
Mauela Höfner

Zum letzten Mal in diesem Jahr haben wir uns am letzten Freitag zum Netzwerktreffen Barbara Fischer & Friends zusammengefunden. Die kommenden Feiertage schon im Blick hat uns Manuela Höfner zu einem Aufräumfest eingeladen.

Das Aufräumen ist in den Köpfen vieler Menschen mit negativen Emotionen verknüpft. Es gilt als unangenehme Tätigkeit, ähnlich der Steuererklärung. Wen wundert’s, dass Manuela – ihres Zeichens Steuerfachwirtin – auch hier mit Lösungen aufwarten kann.

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ARIBA – Verkaufen für Schüchterne

Johanna Caspers

Am letzten Freitag haben wir uns wieder einmal zu einem Netzwerktreffen im Kant Café eingefunden, das diesmal bereichert wurde durch einen inspirierenden Vortrag von Johanna Caspers zum Thema Vertrieb für Schüchterne.

Die erfolgreiche Geschäftsfrau und ehemalige Leiterin der Bitkom Akademie verdeutlichte uns eingängig, dass man kein Marktschreier sein muss, um erfolgreich zu akquirieren. Von Hause aus aus einer Unternehmerfamilie stammend, entwickelte sie selbst von Anfang an eine eigene Art der Kommunikation mit potenziellen Kunden, die nicht immer den Vorgaben ihrer Arbeitgeber entsprach, nichtsdestoweniger aber sehr erfolgreich war.

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Zum Umgang mit der Macht

Über den Umgang mit Macht hat Karin Rasmussen beim Netzwerktreffen Ende September gesprochen.

Der Begriff Macht wird oft so definiert, dass diejenigen, die einen großen Namen oder einen wichtigen Posten haben, diejenigen sind, die Macht ausüben.

Nach der Definition von Karin ist Macht „die Fähigkeit, andere Menschen zu beeinflussen“ – und hat also nicht unbedingt etwas mit der gesellschaftlichen Stellung zu tun. Kleine Kinder üben Macht aus, indem sie uns durch Geschrei dazu bringen, das zu tun, was sie wollen.

Oft werden wir auch dazu erzogen, keine Macht ausüben zu wollen oder zu glauben, dass wir es nicht können. Typisch sind hier Sätze wie „Du hast nichts zu sagen“ und ähnliches.

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Wer fragt, bekommt mehr.

Drei Geheimnisse der finanziellen Souveränität hatte uns Martín Hiller für das Netzwerktreffen im August zu verraten versprochen.

Er eröffnete seinen Vortrag mit einer schönen Geschichte, die davon handelte, dass ein Mann bei Sturm und Gewitter mit seinem Auto an einer Bushaltestelle vorbei kam. An der Haltestelle warteten drei Personen auf den Bus, dessen Ankunft angesichts des Wetters eher ungewiss war. Diese Personen waren eine alte Frau, die zum Arzt musste und sichtlich Hilfe brauchte, sein bester Freund, dem er sein Leben verdankte und dem er auf keinen Fall einen Gefallen ausschlagen konnte und wollte, sowie die Frau seiner Träume. Leider handelte es sich bei seinem Auto nur um einen Zweisitzer, sagen wir mal einen Smart, sodass er maximal eine Person hätte mitnehmen können.

Ich verrate an dieser Stelle nicht die Auflösung, da diese Geschichte ja gern einmal erzählt wird als Beispiel dafür, wie wir unsere eigenen Annahmen für Tatsachen halten. Nur soviel sei gesagt: Es steht nirgendwo geschrieben, dass der Fahrer immer derselbe sein muss. 😉

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Männer sind anders, Frauen auch.

Barbara Fischer begrüßt die Teilnehmer.

Am letzten Freitag fanden sich in bester Sommerlaune Männer und Frauen ein, um dem Impuls von Katja Rossel zu weiblichen und männlichen Kommunikationsmustern zu lauschen. Denn obwohl man meint, dass dieses Thema bereits landläufig und ausgiebig diskutiert wurde, sind doch noch immer viele Fragen offen und die Missverständnisse verbreitet.

Barbara Fischer stellt das Netzwerk BF & Friends vor.

Obwohl natürlich jeder Mensch beide Seiten in sich trägt, hilft es zum besseren Verständnis, die extremen Ausprägungen zu beschreiben und anzuschauen. Hier geht es nicht darum, Fehler in der Kommunikation zu suchen, sondern – auf weibliche Art – zu zeigen, was funktioniert.

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Ein YouTube-Video ist kein Podcast.

Netzwerktreffen Barbara Fischer & Friends mit Vortrag von Brigitte Hagedorn

Mit diesen Worten räumte Brigitte Hagedorn gleich eingangs mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf.

Ja klar, werden jetzt manche sagen. Ein YouTube-Video ist ja auch ein Film und ein Podcast ist nur zum Hören. Aber weit gefehlt. Auch ein Audiobeitrag ist noch kein Podcast und ein Video kann durchaus Teil eines solchen sein.

Barbara Fischer eröffnet das Netzwerktreffen.

Ein Podcast an sich ist weder das eine noch das andere, sondern eine Technologie, die es ist ermöglicht, Audio- oder Videodateien per RSS-Feed zu abonnieren.

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Mit Energie zum Potenzial

Barbara Fischer & Friends

Am letzten Freitag, dem Brückentag zwischen Himmelfahrt und dem Wochenende, lieferte uns Meike Nittel einen Impuls zum Brückenschlag zu unserem Potenzial.

Als Selbstständige ist dies für uns von essentieller Bedeutung, besonders, wenn wir dem Prinzip folgen wollen, das was wir lieben, zu unserem Geschäft zu machen.

Wie Meike ausführte, überschneiden sich mehr und mehr das Private mit dem Geschäftsleben, die Grenzen werden fließend und wir können so das verwirklichen, was als „Business from the Heart“ überschrieben wird.

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Goldi oder ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Netzwerktreffen BF & Friends

Wie man mit ein paar Bleistift- oder Kugelschreiberstrichen eine Präsentation um einige wirkungsvolle Gedankenaufhänger bereichert, erläuterte diesmal die Kommunikationsexpertin Johanna Madrasch in ihrem Impulsvortrag.

Was ist Sketchnotes?

Diese Technik hat sogar einen Namen, man nennt sie Sketchnotes: Sketch wie Skizze, also eine einfache Zeichnung, und Notes wie Notizen.

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